Keratokonus

Der Keratokonus (Hornhautvorwölbung) ist eine angeborene Erkrankung der Hornhaut des Auges. Die Krankheit tritt in der Bevölkerung bei einem von 2.000 Menschen auf und die Ursachen sind bis heute noch weitgehend unbekannt. Damit wäre der Keratokonus zu der großen Gruppe der Hornhautdystrophien zu zählen. Bei der Erkrankung verändert sich die Struktur des Hornhautgewebes mit dadurch bedingter Verdünnung und kegelförmiger Vorwölbung der zunächst unteren bis hin zu den zentralen Hornhautanteilen. Meist tritt die Erkrankung beidseits mit einer asymmetrischen Ausprägung auf.

Da die Hornhaut ein wichtiger Bestandteil der Optik des Auges ist, entstehen dadurch eine Reihe verschiedener Symptome. Diese können bereits während der Pubertät auftreten.
Die Veränderung der Hornhautoberfläche kann anfänglich, bei gering ausgeprägtem Keratokonus, noch häufig mit einer Brille oder Linsen ausgeglichen werden.
Die Patienten nehmen jedoch später meist eine zunehmende Sehverschlechterung, bzw. eine Schwankung ihrer Sehschärfe wahr und lassen ihr Brillenglas oder die Kontaktlinse korrigieren. Eine erhöhte Lichtempfindlichkeit und starkes Blendegefühl kommen hinzu.