Refraktive Linsenchirurgie

Wenn man seine Umgebung nicht mehr scharf sehen kann, werden die Lichtstrahlen nicht korrekt auf der Netzhaut gebündelt. Bei Fehlsichtigen gibt es neben der Laserchirurgie die Möglichkeit einer Refraktiven Linsenchirugie, wenn die Optik des Auges an einer anderen Stelle, wie zum Beispiel dem Augeninneren, beeinträchtigt ist.

Beim "Clear lens exchange" erfolgt ein Ersatz der natürlichen Linse. Dieser Eingriff entspricht einer Katarakt-Operation, die bereits seit Jahrzehnten weltweit millionenfach durchgeführt wird. Die natürliche Linse im Augeninneren wird durch einen 1,6 mm kleinen Schnitt entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Je nach Linsenmodell kann die Stärke so gewählt werden, dass eine Brille anschließend nicht mehr nötig ist.




 

Im Laufe der Jahre kann es bei der natürlichen Linse zu einer Unflexibilität und einer gelb-grauen Trübung kommen. Die ersten Anzeichen für eine Grauer Star Erkrankung. Demzufolge treten Probleme beim Dämmerungssehen und nächtlichen Autofahrten auf. Ein "Clear lens exchange" bietet sich besonders bei hohen Fehlsichtigkeiten, Altersweitsichtigkeit oder einer Makuladegeneration an.

Bei der Linsenwahl gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche Linse zum Einsatz kommt, hängt von der Art der Erkrankung und den Vorstellungen und Wünschen des Patienten ab.